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ZIMBABWE

ZIMBABWE, das ehemalige Südrhodesien, ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika.  Es grenzt an Südafrika (225 km), Botswana (831 km), Sambia (797 km) und Mosambik (1231 km). Der Sambesi bildet die nördliche Grenze zu Sambia. Die Gesamtfläche des Landes entspricht ungefähr der Fläche von Deutschland und Belgien. Höchste Erhebung ist der Inyangani (2.592), im östlichen Hochland nördlich von Mutare im Nyanga-Nationalpark. Weitere sehenswerte Nationalparks sind der Hwange National Park, der Mana-Pools -Nat. Park und der Victoria Falls National Park.

Der erste Europäer, der die VICTORIA-FÄLLE mit eigenen Augen sah, war 1855 der schottische Missionar und Afrikareisende David Livingstone. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall als „das schönste, das er in Afrika je zu Gesicht bekam“, und nannte ihn Victoria Falls, zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria.

Der LAKE KARIBA Stausee (englisch Lake Kariba) ist der volumenmäßig zweit- und flächenmäßig fünftgrößte der Erde. Er ist 280 km lang, seine durchschnittliche Breite beträgt 18 km. Die Talsperre in der Kariba-Schlucht des Sambesi verläuft  entlang der Grenze von Simbabwe und Sambia.

 

Das Land wird von Robert Mugabe, der 1980 erstmals gewählt wurde, diktatorisch regiert. In Simbabwe sind Hunger, Arbeitslosigkeit, Energieknappheit und Binnenflucht weit verbreitet. Die beim Ende der weißen Herrschaft von großen Teilen der Bevölkerung erwartete Landreform wurde erst hinausgezögert, dann im Jahr 2000 chaotisch und gewaltsam durchgeführt. In mehreren Schritten wurden rund elf Millionen Hektar Land der weißen Farmer enteignet und neu verteilt - offiziell an rund 300.000 Kleinbauern, während die Weißen entschädigt werden sollten. Viele Höfe gingen jedoch ohne eine Entschädigungszahlung an Politiker von Mugabes Regierungspartei ZANU-PF, die kein Interesse an einer wirtschaftlichen Verwendung des Farmlandes haben. Die Landbesetzungen wurden in einer Willkür-Aktion, häufig ohne Entschädigung, begleitet von Gewalt, organisiert. Viele weiße Siedler flüchteten und brachten zuvor ihr Vieh um und verwüsteten Traktoren und Bewässerungsanlagen. Durch diese Art der "Landreform" verwandelte sich die einstige "Kornkammer" Afrikas in ein von Hungersnöten und Unterernährung geplagtes, dauerhaft von Lebensmitteleinfuhren abhängiges Land. 

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